Archiv für 4. März 2010

Unser Kunde ist seit vielen Jahren Zulieferer von technischen Präzisions-Kunststoffteilen für verschiedene Branchen (Automobil, Elektro, Luftfahrt usw.) Da auch die Medizintechnik zu seinem Kundenkreis gehört, möchte er diesen Bereich weiter ausbauen uns sucht nunmehr ein passendes Unternehmen zur Übernahme.

Das Unternehme sollte ca. 15 Mitarbeiter beschäftigen und seinen Sitz vorzugsweise in Bayern oder Baden-Württemberg haben; weitere Regionen wie Thüringen, Rheinland-Pfalz und Sachsen wären ebenfalls denkbar.

 

Weitere Informationen werden gern nach Vorliegen einer entsprechenden Vertraulichkeitsvereinbarung zur Verfügung gestellt.

 

 

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Ansprechpartner Anja Welter
Tel. 03763-15000
mail redaktion@ac-centa.de

 


Ein etabliertes Internet-Unternehmen aus dem Bereich Print-On-Demand steht zur Übernahme. Die Firma ist mit vier erfolgreichen Markennamen seit über zwei Jahren online vertreten und erreicht über 20.000 Nutzer jeden Monat.

 

Die Produktpalette des Unternehmens umfasst mehr als 2.000 Motive / Design-Applikationen für unterschiedlichste Kunden- und Zielgruppen (B2B / B2C) und Einsatzmöglichkeiten, zum Beispiel für den Außenbereich, zur Schaufenster- oder Innenraumgestaltung.

 

Gebündelte elektronische Prozesse mit angebundenem Lieferanten- und Produzenten-Netzwerk ersparen hohe Kosten, wie beispielsweise für Lagerhaltung und Produktion. Diese optimierte Unternehmens- und Vertriebsstruktur ermöglichen eine Produktmarge von über 55%.

 

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Das Unternehmen aus der „Mobile Marketing“-Branche (Fokus Internetanwendungen für kleine und mittlere Unternehmen) bietet das Internetportal zum Versand von SMS an deutsche Mobilfunkgeräte zum Verkauf an.

 

Der „Web2SMS“-Markt (ca. 1,5 Mio aktive Nutzer/ Monat) teilt sich in (1) Nutzer mit hohem Qualitätsanspruch und Bereitschaft zur Bezahlung des Angebotes sowie (ii) Nutzer mit geringem Qualitätsanspruch und der Bereitschaft für den Empfang von SMS-Werbung auf.

 

Das hier angebotene funktionale Portal vereint beide Welten: Mit dem integriertem viralem Anreizsystem können Nutzer SMS einfach & zuverlässig versenden. Adressbuch und Gruppenversand ermöglichen SMS-Marketing, Kundenempfehlungen werden mittels SMS incentiviert, so dass SMS im Ergebnis kostenfrei versendet werden können.

 

Schnittstellen zu Bezahlfunktionen wie „Paypal“ oder „MobilePay“ sind bereits integriert und können mit geringem Aufwand um eigene/ weitere Schnittstellen erweitert werden.

 

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Dazu ein kurzes Praxisbeispiel: Ein kleineres Unternehmen ist gut ausgelastet. So gut, dass die Erle­digung von Aufträgen wiederholt ins Stocken kommt. In der Fertigungshalle müssen zuneh­mend Material und halbfertige Erzeugnisse zwischen den Maschinenplätzen umgeräumt wer­den. Es fehlt an Platz! Der Unternehmer geht von einer weiteren Absatzsteigerung aus und erwägt eine bauliche Erweiterung. Unter welchen ökonomischen Bedingungen soll er diese Investition durchführen?

 

Aus Sicht der Betriebswirtschaft ist das eine Problemstellung für die Investitions­rechnung und die Aufgabe kann auch so gelöst werden. Bei kleineren Unternehmen findet dieses Instrument je­doch we­nig Anwen­dung. Vermutlich liegt dies vor allem auf den eher abstrakt anmutenden Rechenver­fahren, die Abzinsungen, Kapitalwerte und interne Zinsfüße so mit sich bringen.

     

Alleine mit diesen Begriffen, geschweige denn mit den Berechnungsformeln ist schon eine solide Abschreckungswirkung gegeben.

 

Kann man diese Aufgabe auch anders lösen – hinreichend praktikabel!

 

Der Deckungsbeitrag hilft hier weiter. Das mag erst einmal überraschen, denn bekannt ist:    
      Deckungsbeitrag = Umsatzerlös  minus  variable Kosten.

 

Der Deckungsbeitrag ist also der Ertragsanteil, der zur Deckung der Fixkosten zur Verfügung steht. Aus der beabsichtigten Investition resultieren zusätzliche Kosten, die sogenannten sprungfixen Kosten (z.B. Abschreibung, Zin­sen, Versicherungsbeiträge). Damit muss der Deckungsbeitrag auch adäquat steigen, um eine Ergebnisminderung abzuwenden. Da diese Fixkosten genau bestimmbar sind, lässt sich auch die notwendige Erhöhung des De­ckungs­beitrages ermitteln.


Im Stundenverrechnungssatz (SVS), der in kleineren Unternehmen ein gutes Instrument zur Auf­trags­kalkulation ist, steckt auch der Deckungsbeitrag:


       SVS (€/Std)  minus  variable Kosten (€/Std)  =  Deckungsbeitrag (€/Std).

Damit steht fest, wie viel Stunden „verkauft“ werden müssen, um den zusätzlich notwendigen De­ckungsbeitrag (€/Jahr) zu erwirtschaften. Und aus den notwendigen produktiven Stunden pro Jahr ergibt sich auch die Anzahl der dafür benötigten zusätzlichen Arbeitskräfte.

Der Unternehmer kann jetzt abwägen, ob seine Auftragsprognose auch die Auslastung für die notwendigen zusätzlichen Mitarbeiter garan­tiert.

 

Eine Gegenüberlegung ist auch möglich. Gestiegene Fixkosten bei gleicher oder nur gering steigender Beschäftigung (produktive Stunden) erzwingen einen höheren Deckungsbeitrag je produktiver Stunde. Bei gleichen variablen Stundenkosten erhöht sich damit der Stundenver­rechnungssatz entsprechend. Hier kann der Unternehmer wiederum einschätzen, ob er diesen höhe­ren Stundensatz am Markt erzielen kann.

 

Anhand der oben dargestellten Überlegungen kann jetzt diejenige Investitions­höhe ermittelt werden, die für das Unternehmen tragbar erscheint und eine ent­sprechende bauliche Lösung erarbeitet werden.

 

Eine bekannte Regel sagt: “Wer Fixkosten aufbaut - muss Leistung auf­bauen“, damit hin­rei­chende Deckungsbeiträge erzielt werden können.

Umgekehrt gilt auch: „Wer Leistung abbaut - muss Fixkosten abbauen“, damit der geminderte Deckungsbeitrag ausreichend ist.

 

Entscheidungen zum nachhaltigen Kapazitätsaufbau bergen Risiken. Das interne Rechnungs­wesen liefert die (nicht immer komplizierten) Mittel, um begrün­dete Führungsentscheidungen zu treffen. Und dieser Nachweis schadet auch nicht bei der Verhandlung mit Kreditgebern.

 

Weitere Beiträge zu ähnlichen Sachverhalten finden Sie auch unter:
www.brainguide.de/werner-sikora

 

Werner Sikora - Betriebswirtschaftliche Beratung
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